Archiv der Kategorie: Fahrradmobilität

Die neue E-Bike Garage im Technologiequartier

Die neue E-Bike Garage Foto: Katja Stutzer

Die neue E-Bike Garage an der Lennershofstrasse  Foto: Katja Stutzer

Am Montag, den 5. November 2018 wurde die neue E-Bike Garage der Stadt Bochum an der Lennershofstrasse im Technologiequartier im Rahmen einer Pressekonferenz eröffnet. Sie kann ab sofort kostenfrei zum Einstellen und Laden von Fahrrädern mit und ohne elektrischen Antrieb genutzt werden. Die sechs Kabinen bieten bis zu 12 Fahrrädern Platz, wobei die Energie zum Laden durch die Solaranlage auf dem Dach geliefert wird. Max. 48 Stunden ist das Fahrrad oder E-Bike / Pedelec so sicher verwahrt und aufgeladen. Die Idee zur Realisierung wurde  zusammen mit Studierenden in einem Klimawettbewerb an der Technischen Beruflichen Schule 1 entwickelt (ruhrmobil-E berichtete). Nach der Fertigung des Protoypen, der noch auf Basis eines ausgedienten Bürocontainers erstellt wurde, konstruierte das Bochumer Start-Up Unternehmen GEMBO die erste von fünf neuen E-Bike Garagen für die Stadt Bochum, die nach und nach im Bochumer Stadtgebiet aufgestellt werden. Nach der ersten Station an der Lennershofstrasse in der Nähe der Hochschule Bochum soll demnächst eine weitere u.a. im Westpark an der Jahrhunderthalle Bochum ihren Platz finden, wo zukünftig auch der „Radschnellweg Ruhr“ verlaufen wird. Bis Oktober 2019 können so verschiedene Standorte getestet werden.

Die Pressekonferenz zur Fahrradgarage  Foto: Katja Stutzer

Die Pressekonferenz zur Fahrradgarage Foto: Katja Stutzer

Auf der gestrigen Pressekonferenz erläuterte der Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke die Geschichte und die Zukunft der E-Bike Garage, deren Finanzierung durch Mittel des Bundesumweltministeriums gefördert wird. Er ermunterte die Anwesenden, darunter auch der Klimaschutzmanager Philipp Schuster und der Nahmobilitätsbeauftragte Matthias Olschowy, die Fahrradgarage auszubrobieren. Die leichte Bedienung über das Mobiltelefon und SMS ermöglicht einen raschen Zugang und über den Link kann man die Verfügbarkeit der Kabinen vorab prüfen. So wird das einfache und sichere Abstellen von Fahrrädern nahe dem Arbeitsplatz (Technologiequartier) und den Bildungseinrichtungen ermöglicht – und auch die Umwelt geschont.

Die Anwendung zur Fahrradgarage  Foto: Katja Stutzer

Die Anwendung zur Fahrradgarage Foto: Katja Stutzer

Der Elektromobilitätstag am 22.9.2018 – Fahrspass und Herbstsonne auf dem Husemannplatz

Der BMW i8 auf dem Elektromobilitätstag 2018 Foto: Wicho Herrmann-Kümper

Der BMW i8 auf dem Elektromobilitätstag 2018 in Bochum   Foto: Wicho Herrmann-Kümper

Auf dem Husemannplatz und der angrenzenden Huestraße ging es am Samstag, den 22.9.2018 von 11-17 Uhr wieder um die Elektromobilität: Es wurde nach Lust und Laune Probe gefahren; der Feinstaubsensor der TBS1 ausprobiert und von fair gehandelten Lebensmitteln genascht. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm zog auch einige Besucher an. Die Gäste und Aussteller des Elektromobilitätstages 2018 hatten gleichermassen Spass und liessen sich von den Aktionen auf der Veranstaltung inspirieren, welche von ruhrmobil-E; dem Verein für Elektromobilität; mit seinen Mitgliedern und Kooperationspartnern aus der Stadtverwaltung – Umweltamt, Wirtschaftsentwicklung und BoMarketing – organisiert worden waren.

Der Oberbürgermeister auf dem Elektromobilitätstag 2018 Foto: Wicho Herrmann-Kümper

Der Oberbürgermeister auf dem Elektromobilitätstag 2018 in Bochum   Foto: Wicho Herrmann-Kümper

Der Oberbürgermeister Thomas Eiskirch eröffnete gegen 11:30 Uhr das Bühnenprogramm und war mit seinem blauen E-Bike angereist. Er machte deutlich, daß in Bochum im Bereich Mobilität einiges passiert ist und auch in Zukunft spannende Projekte kommen werden. Die Stadtverwaltung verfolgt ihre Ziele im Bereich CO2-Reduzierung und Umweltschutz. Dazu passt auch der diesjährige Anschluss des Elektromobilitätstages an das Programm des Klima Challenge Ruhr-Wettbewerbes der klimametropole Ruhr 2022. Simone Schubert vom RVR zeigte auf der Bühne des Husemannplatzes einen Film und stellte den Wettbewerb vor. Vereine und Gemeinschaften können sich bis zum 17. Dezember mit einem nachhaltigen und umweltschonenden Projekt bewerben. Wenn sie viele Punkte durch die APP der klimametropole Ruhr 2022 gesammelt haben, erhalten sie eine Förderung.

Ein klimafreundliches Projekt war z.B. der Feinstaubsensor „LuftIG“, der von Frank Heuer, Umweltwisssenschaftler, und Dirk Schmidt von der TBS1, zusammen mit Schülern, auf der Bühne und am Stand von ruhrmobil-E vorgestellt wurde. Interessierte können sich einen Sensor für zuhause oder für die Firma bei ruhrmobil-E auf der Website bestellen. Zum Thema Erneuerbare Energien und Ladesäulen-Infrastruktur informierten die Stadtwerke auf der Huestraße. Ihr neuer, beklebter BMW i3 gesellte sich perfekt zu dem BMW i8 und i3 des CarSharers eShare.one. Das CarSharing-Unternehmen aus Dortmund bot Probefahrten an, die gerne in Anspruch genommen wurden. Die E-Autos der Autohäuser Wicke und Schrader überzeugten auf ganzer Linie, doch der BMW i8 wurde durch sein sportliches Äusseres zum Publikumsliebling. Und wer lieber etwas zum Transportieren von Lasten suchte, der interessierte sich für die Lastenräder von eCargo oder schaute sich verschiedene Transporter an, z.B. vom USB, der Flotten Karotte oder stieg in den Hybridbus der Bogestra.

Kontakt:
Katja Nikolic von ruhrmobil-E e.V.
Mail: katja.nikolic@ruhrmobil-E.de

Elektromobilitätstag 22.9.2018 von 11-17 Uhr auf dem Husemannplatz

Elektromobilitätstag in Bochum. Foto: Olaf Ziegler, Lichtblick

Elektromobilitätstag in Bochum. Foto: Olaf Ziegler, Lichtblick

Der Elektromobilitätstag von ruhrmobil-E in der Bochumer Innenstadt –
die Elektromobilität live erleben!
Der Verein für Elektromobilität, ruhrmobil-E e.V., veranstaltet am 22.09.2018 von 11-17 Uhr wieder einen Elektromobilitätstag auf dem Husemannplatz und der angrenzenden Huestraße. Die Elektromobilität trägt zum Umweltschutz, zu einer besseren und nachhaltigen Mobilität und zur Reduzierung des CO2-Ausstosses bei.
Mit seinen Mitgliedern und Kooperationspartnern aus der Stadtverwaltung – Umweltamt, Wirtschaftsentwicklung und BoMarketing – zeigt ruhrmobil-E die neuesten Highlights bei den E-Autos, als auch Lastenräder und den Hybridbus der Bogestra. Probefahrten der Elektroautos sind auch möglich. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Klima Challenge Ruhr der klimametropole Ruhr 2022 und Besucher können sich vor Ort über die Teilnahme an diesem besonderen Klima-Wettbewerb informieren. Ausserdem ist das Event des Elektromobilitätstages dem Programm der „fairen Woche“ angeschlossen. Das bedeutet, daß am Stand des Umweltamtes Bochum auf faire Lebensmittel und Produkte aufmerksam gemacht wird. Weitere Informationsstände zum ÖPNV, zu den Fahrzeugen, zum CarSharing, zu Erneuerbaren Energien und zum Bildungsbereich runden das vielseitige Programm des Tages ab. Auf der Bühne auf dem Husemannplatz finden Fachvorträge, als auch eine Vorführung des Feinstaubsensorprojekts „LuftIG“ von ruhrmobil-E statt. Schüler der TBS1 Berufsschule zeigen, wie der Feinstaubsensor funktioniert und begeistern damit grosse und kleine Zuschauer. „Wir hoffen, daß der Elektromobilitätstag dazu führt, dass die Besucher danach nachhaltiger und umweltbewusster handeln“, fasste es Oliver Sagner von der Wirtschaftsförderung Bochum zusammen. Und damit die Besucher zuhause daran erinnert werden, können sie sich noch nachhaltiges Obst und Gemüse bei der Flotten Karotte mitnehmen.

Über ruhrmobil-E:
Seit 2014 veranstaltet ruhrmobil-E e.V., der Verein für Elektromobilität aus Bochum, einen Elektromobilitätstag in der Bochumer Innenstadt. Mit seinen rund 40 Mitgliedern aus Politik, Energieversorgern, der lokalen Wirtschaft und interessierten Privatpersonen setzt sich ruhrmobil-E seit 2009 für die Ausweitung der Elektromobilität im Ruhrgebiet und darüber hinaus ein. Die Entwicklung einer besseren Mobilität, um die Umwelt zu schonen und die Mobilitätsprobleme des Ruhrgebiets mit seinen Staus, zu lösen, sind weitere Ziele des Vereins mit angeschlossenem Netzwerk.

Kontakt:
Katja Nikolic von ruhrmobil-E e.V.
Mail: katja.nikolic@ruhrmobil-E.de
Mobil: 0172 5387665

So machen E-Bikes dem Auto Konkurrenz

Logo E bike garage

In Bochum wird seit Beginn der Sommerferien an der Serienfertigung der „E-Bike Garage“ gearbeitet. Sie soll Teil einer zukunftsorientierten städtischen Mobilitätsstrategie werden: E-Bikes (Pedelec) als Alltagsfahrzeug – im täglichen Berufs-, Einkaufs- und Freizeitverkehr. Auftraggeber ist die Stadt Bochum. Produziert wird sie in Bochum-Gerthe von einem Start-Up Unternehmen.

Die mobile E-Bike Garage bietet Stellplatz für 6 Pedelecs (Fahrrad mit elektrischem Zusatzantrieb) oder E-Bikes. Sie können in Einzelkabinen eingestellt und per normaler Steckdose (Schuko) mit dem eigenen Ladegerät „betankt“ werden. Den Strom liefert die Sonne per Solardach. So kann die E-Bike Garage unabhängig von einer Stromversorgung sehr flexibel aufgestellt werden.

Zeichnung: So wird die e-Bike Garage aussehen

So wird die e-Bike Garage aussehen

Der Verein für Elektromobilität, ruhrmobil-E e.V. hat das Projekt E-Bike Garage von Beginn an unterstützt und wird die Evaluierungsphase aktiv mit Informationen für die Öffentlichkeit aktiv begleiten und vorantreiben.

E-Bike Garage aus Bochum bietet:
sicheren Stellplatz und Strom für den Akku

Der Prototyp, entwickelt auf Basis eines einfachen Bürocontainers, stand schon auf dem Zeltfestival Ruhr und beim Fahrradsommer der Industriekultur vor der Bochumer Jahrhunderthalle. So konnten schon so einige Bochumer das Konzept testen. Der besondere Vorteil für die Nutzer ist, dass sie per Internet nachschauen können, ob ein Stellplatz frei ist. Zudem können sie per Handy die Türen öffnen, das Rad sicher abstellen und den Akku aufladen.

Prototyp der E-Bike Garage
Foto © Wolfgang Rode

Für die Stadt Bochum liegen die Vorteile in der flexiblen Bauweise. Die aus stabilen Aluelementen gefertigten Garagen lassen sich leicht an jedem gewünschten Ort aufstellen, solange dort Bedarf besteht und danach schnell und kostengünstig versetzen. Ein Stromanschluss oder andere aufwändige Arbeiten sind durch die innovativen Ideen die in der E-Bike Garage stecken vor Ort nicht notwendig. Weiterlesen

ruhrmobil-E Netzwerksitzung März 2018

Am 5. März 2018 um 18 Uhr sind wir mit unserer März-Ausgabe der Netzwerksitzung bei den Stadtwerken Bochum (Ostring 28 in 44787 Bochum) eingeladen. Wir hören zunächst einen Vortrag des Gastgebers Valentin Scheltow, dann einen Vortrag von dem jungen Gründer Maximilian Camp über sein E-Bike. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit einem großen Plus an Energie! Bitte melden Sie sich unter der Mailadresse info@ruhrmobil-E.de an. Vielen Dank!
Weitere Termine:  06.04.2018 DEW 21 Symposium „Neue Mobilität für Bürger und Wirtschaft 2018“ in Dortmund, als Auftakt zum E-Bike-Festival in Dortmund.
09.04.2018: Netzwerksitzung und Jahreshauptversammlung von ruhrmobil-E bei der Bogestra AG (Gelsenkirchen).

Mit elektrisierenden Grüßen,
Katja Nikolic ruhrmobil-E e.V.

Treffen auf dem Weihnachtsmarkt in Hattingen 18.12.2017, 17 Uhr

Ho ho ho… es weihnachtet auch bei ruhrmobil-E. Wir treffen uns zu einem letzten Beisammensein in diesem Jahr, um über Neuigkeiten zur Elektromobilität oder über Technisches zu fachsimpeln und einfach zusammen einen Glühwein zu trinken. Am 18.12.2017 um 17 Uhr: Der nostalgische Weihnachtsmarkt im mittelalterlich geprägten Hattingen bietet dazu den passenden Rahmen (Altes Rathaus, Untermarkt 9, 45525 Hattingen) . Wir treffen uns dann direkt bei Frau Holle am alten Rathaus. Wenn Sie etwas später kommen, ist es auch nicht schlimm. Bitte melden Sie sich dazu bei ruhrmobil-E an, zwecks Organisation, unter: info@ruhrmobil-E. de. Vielen Dank!

Paketdienstleister GLS startete in der Bochumer City mit Elektro-Lastenfahrrädern

Paketdienstleister GLS Foto: Dirk Fromme

Paketdienstleister GLS  Foto: Dirk Fromme

Paketdienstleister GLS startete in der Bochumer City mit Elektro-Lastenfahrrädern

Der Paketdienstleister GLS setzte einen weiteren „elektrischen Meilenstein“ auf Bochumer Stadtgebiet. Mit professionellen Elektro-Lastenfahrrädern begann GLS am 23. Oktober 2017 in der Bochumer City sowie in den unmittelbar angrenzenden Liefergebieten die tägliche Paketzustellung. Geplant sind zurzeit monatlich rd. 2.000 Paketlieferungen, die statt mit dieselbetriebenen Zustellfahrzeugen mit umweltschonenden Elektro-Lastenfahrrädern zugestellt werden sollen. Tendenz steigend. Unseren Netzwerkmitgliedern e-cargo und Bochum Wirtschaftsentwicklung war es gelungen, GLS als ersten der großen Paketdienstleister mit dieser elektrischen Zustellalternative für die Bochumer City zu gewinnen.

Pressekonferenz Foto: Oliver Sagner

Pressekonferenz Foto: Oliver Sagner

„Von dieser neuen Form der Paketzustellung wird Bochums Innenstadt profitieren“, sagte Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung. „Schon heute ist die Lieferdichte bereits sehr hoch und wird weiter ansteigen. Der Einsatz von Elektro-Lastenfahrrädern wird einen Beitrag dazu leisten, die Verkehrsbelastung in der City zu reduzieren.“ Daneben genieße diese Form der Paketzustellung ein hohes Maß an Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern: weniger LKW im Stadtbild, weniger Lärm und Emission in der City, so Meyer weiter.

Pressekonferenz mit e-Cargo Foto: Oliver Sagner

Pressekonferenz mit e-Cargo  Foto: Oliver Sagner

Aber auch der Paketdienstleister profitiert. Kurze Wege, viele Stopps, beschränkte Lieferzeiten, kaum Haltemöglichkeiten, Baustellen und sonstige Verkehrsbehinderungen dominieren den Alltag der großen Paketzustellfahrzeuge in den Innenstädten. „Tests von GLS und anderen Paketdienstleistern haben gezeigt, dass der Einsatz von Elektro-Lastenfahrrädern in den Innenstädten aufgrund der hohen Lieferdichte und der kurzen Wege effizient und wirtschaftlich ist“, fügte Dirk Fromme, Geschäftsführer von e-cargo Gesellschaft für kommunale Elektromobilität hinzu.

„eMove 360°“ in München – die bayrische Messe für Elektromobilität

eMove 360° in München - Foto: Oliver Sagner

eMove 360° in München – Foto: Oliver Sagner

Vom 16.-19.10.2017 nahm ruhrmobil-E an dem NRW-Gemeinschaftsstand auf der Messe „eMove 360°“ in München teil. Die Messe wuchs in den letzten Jahren und zahlreiche Vertreter aus der Emobility-Scene waren aus dem Ruhrgebiet angereist. In mittlerweile zwei Hallen präsentierten sich CarSharer, Anbieter von Ladeinfrastruktur, asiatische Automobilhersteller, sowie die Elektro-Zulieferindustrie. Die deutschen Automobilhersteller glänzten leider immer noch durch Abwesenheit. Es wurde auf der Messe auch auf Aktualität wert gelegt, was dadurch sichtbar wurde, daß auch Konzepte, wie das der „Letzten Meile auf dem Lastenrad“, oder neue Fahrzeugkonzepte gezeigt wurden. „Es bleibt spannend, wie sich die Messe in den nächsten Jahren weiter entwickeln wird“, so Oliver Sagner von der Wirtschaftsförderung Bochum und Vorstandsmitglied bei ruhrmobil-E.

Foto: Oliver Sagner

Foto: Oliver Sagner

Die Bochumer GLS-Bank war ebenfalls als Aussteller in München vertreten und stellte ihr neues Abrechnungsmodell für Ladeinfrastruktur vor. Das Modell namens Giro-e, bietet Kunden in Zukunft die Möglichkeit, den geladenen Strom an öffentlicher Ladeinfrastruktur mit der Girokarte zu bezahlen. Der Kunde kann so sein Elektroauto an die Ladesäule anschließen und startet den Ladevorgang nur noch mit der normalen Girokarte. Per Lastschrift wird dann der Betrag für das Laden abgezogen und auf dem Kontoauszug angezeigt.

Zusätzlich ist es möglich, sich ein kostenloses Kundenlogin bei der GLS-Bank einzurichten, um die eigene Ladehistorie einzusehen. So behält man leicht den Überblick. Für alle Kunden mit einer kontaktlosen Bankkarte soll damit das Laden von Elektroautos mittelfristig wesentlich einfacher werden. ruhrmobil-E unterstützt dieses Vorhaben mit Rat und Tat und bringt die gesammelten Erfahrungen der Elektroauto-Fahrer mit ein. Dies kommt allen zugute.

Foto: Oliver Sagner

Foto: Oliver Sagner

Foto: Oliver Sagner

Foto: Oliver Sagner

Mobilität, Digitalisierung und Gesundheit – die IHK Mittleres Ruhrgebiet zeigte die Trends der Zukunft

Diskussion Mobilitätsrunde Foto: Katja Nikolic

Diskussion Mobilitätsrunde  Foto: Katja Nikolic

Auf dem „Zukunftstag“ am 11.09.2017 von 10-14 Uhr zeigte die IHK Mittleres Ruhrgebiet „die 12 Mega-Trends der Zukunft“, darunter die Themen Mobilität, Gesundheit, Digitalisierung, neue/alte Rollenbilder und Globalisierung. Konzipiert wie ein Tag der offenen Tür, konnten die Besucher die einzelnen Themen spielerisch in den Räumen der IHK in Bochum erfahren. Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hat in Witten, Bochum, Herne und Hattingen insgesamt rund 27 000 Mitgliedsunternehmen mit 217 000 Beschäftigten.
Es nahmen an dem Tag sowohl einige Fachbesucher, wie Bürger aus der Umgebung an der unkonventionellen und lockeren Veranstaltung teil. Die hohe Teilnehmerzahl war sicher auch dem überlebensgroßen Plakat an der Hauswand der IHK in Bochum geschuldet, welches die 58 Köpfe der IHK vor Ort zeigte. Es stellte die Mitarbeiter in den Focus, die die präsentierten Wissensgebiete sehr engagiert in Gruppen bearbeitet hatten. Sie luden die Besucher schon im Eingang des Gebäudes aktiv zum Mitmachen ein. „Was ist für Sie Zukunft?“ wurde ich, die ich in Vertretung für ruhrmobil-E teilnahm, vor dem Treppenaufgang gefragt und sollte eine Antwort dazu auf einer gläsernen Wand notieren (eine saubere Mobilität natürlich 😉 )
Der Themenbereich „Mobilität“ befand sich im Erdgeschoss des Gebäudes und war in einen Innen- und Außenbereich gegliedert. Die Diskussionsleiterin lud Michael Teupen (JEWO), Jürgen Böttcher (Bogestra) und Ernesto Ruge (ruhrmobil-E) zu einer Diskussionsrunde zum Thema Mobilität ein, die am Ende durch einige Zuschauerfragen vielseitig gespeist wurde. Es wurden alle Mobilitätsformen beleuchtet und Jürgen Böttcher nahm zu der Technik der Hybridbusse der Bogestra Stellung. Auch ein Blick in die Zukunft in Bochum durfte nicht fehlen: „Was können wir, die IHK Mittleres Ruhrgebiet, für eine bessere und saubere Mobilität in Bochum tun?“ fragte die Diskussionsleiterin. Michael Teupen antwortete hier in seiner Funktion als erstem Vorsitzenden von ruhrmobil-E, dem Verein für Elektromobilität aus Bochum. „Führen Sie den guten Kontakt und die Zusammenarbeit der IHK mit ruhrmobil-E fort. Wie diese im Detail aussieht, werden wir sehen. Zusammen können wir, wie in der Vergangenheit, auch in Zukunft viel bewegen.“

Ernesto Ruge auf dem Segway Foto: Katja Nikolic

Ernesto Ruge auf dem Segway Foto: Katja Nikolic

Die praktische Umsetzung des Mobilitätsgedankens war im Anschluss im Außenbereich möglich. Hier konnten die Segways (der IHK) auf einem Parcours ausprobiert werden. JEWO beantwortete Fragen zu seinen E-Bikes und dem Tesla. In Zukunft werden noch einige neue Fragen auftauchen, denen wir uns als Bürger und Unternehmen stellen müssen, das hat der Zukunftstag der IHK Mittleres Ruhrgebiet gezeigt. Doch gerade im Bereich Mobilität hat Bochum gute Chancen, besser, umweltfreundlicher und nachhaltiger zu werden. Packen wir es gemeinsam an!