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Bürger machen Wissenschaft: Feinstaub-Sensoren selber bauen

Update: Fragen und Antworten zu dem Projekt haben wir auf eine Projekt-Website ausgelagert.

Feinstaub – kaum etwas hat die Mobilitätsbranche in den letzten Monaten so sehr beeinflusst wie die kleinen, gesundheitsschädlichen Partikel. Dabei hat Feinstaub eine Geschichte: die Umweltzonen sind eigentlich ein Marketing-Fehler, denn es waren eigentlich Feinstaub-Zonen. Neben Diesel-Fahrzeugen (PKW, LKW, Schiffe, …) erzeugen aber auch Kamine, lokale Industrie und weitere Quellen die gesundheitsgefärdenden Partikel.

Um sich klar werden zu lassen, wann und wo die Feinstaub-Konzentration besonders hoch ist, hilft ein engmaschiges Sensornetz. Das behördliche Netz ist jedoch nicht sonderlich eng. Daher hat das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur der Universität Stuttgart angefangen, selbst Sensoren zu bauen, aufzustellen und die Daten zu verwerten. Die Idee ist, Bürger mit einzubinden und so ein klassisches Citizen-Science-Projekt zu schaffen.

Stuttgart ist prädestiniert, da es geographisch bedingt besonders von Feinstaub betroffenen ist. Aber auch im Ruhrgebiet, in Wuppertal und in anderen Städten von NRW gibt es regelmäßige Überschreitungen. Daher haben wir vom Verein ruhrmobil-E gemeinsam mit VeloCityRuhr beschlossen, das Feinstaub-Sensor-Projekt nach NRW zu holen.

Selbst gebaute Sensoren in der Praxis

Drei Sensoren gibt es in NRW schon, einer davon ist auf meinem Balkon. Eine interaktive Karte aller Sensoren kann man sich hier anschauenEine globale Historie kann hier abgerufen werden, eine sensorspezifische hier.

Der Sensor selbst besteht aus Bauteilen im Wert von etwa 33,00 €. Der Zusammenbau ist denkbar einfach: mit einer Hand voll Kabeln müssen die beiden Sensoren an die Hauptplatine gesteckt werden. Es ist kein Löten notwendig, lediglich ein bisschen sauberes Arbeiten, so dass am Ende Plus und Minus nicht vertauscht werden.

Der fertig zusammengebaute Feinstaubsensor.

Um das Gerät einzusetzen, wird ein WLAN sowie ein Handyladegerät (ist in den 33 € enthalten) benötigt. Ebenso mit dabei ist ein flaches Ladekabel, welches durch die Gummidichtung eines  geschlossenen Fensters passt und man den Sensor so draußen aufhängen kann. Optimalerweise ist ein Sensor auf der Straßenseite und im Erdgeschoss bis zweiten Stock. Allerdings kann auch die Hausrückseite interessante Ergebnisse bringen. Die Position sollte bei der Registrierung des Sensors angegeben werden, damit man die Werte richtig interpretieren wollen. Ebenfalls mitgesendet wird die Position des Sensors, diese wird aber leicht anonymisiert, so dass eine klare Hauszuordnung nicht mehr möglich ist, wohl aber eine geographische Einordnung zur Interpretation der Ergebnisse (z.B. bei einer stark befahrenen Straße).

Sensoren mit uns selbst bauen

Wir werden mehrere Termine anbieten, wo wir gemeinsam die Sensoren zusammenbauen wollen. Auch das ein bisschen kompliziertere Flashen der Hauptplatine wollen wir dort gemeinsam erledigen, so dass nachher alle mit einem funktionierenden Sensor nach Hause gehen können.

Wenn Sie / Du an dem Termin oder an einer der Folgetermine teilnehmen wollen / wollt, würden wir uns sehr über eine zweckgebundene Spende in der Höhe von 33 € freuen. Denn nur wenn wir auch genug Spenden erhalten, können wir gemeinsam die Bauteile bestellen und so den Prozess für alle erheblich vereinfachen. Wir kümmern uns dann um die Bestellung, Sie / Ihr müssen / müsst nur noch zusammenbauen.

Kontoinhaber: ruhrmobil-E e.V.
IBAN: DE20 4306 0967 4033 5307 00
BIC: GENODEM1GLS
Betrag: 33,00 €

Bitte schreiben Sie / schreibt einen sinnvollen Verwendungszweck dazu, um Sie / Euch dann nachher zuordnen zu können. Bestenfalls also euren Namen. Danke! Und: wir sind kein Versandhandel, sondern ein Verein, der Spenden sammelt, um sich dann zu treffen und gemeinsam ein Feinstaub-Sensor-Netzwerk aufzubauen. Lies: wir versenden nicht.

Eine Anmeldung ist erforderlich!

 

Ein Dankeschön

Schon jetzt möchten wir dem OK Lab Stuttgart für die großartige Arbeit danken: von Softwareentwicklung bis Bauanleitung haben die Stuttgarter sich wirklich um alles gekümmert. Außerdem wäre da noch das Labor, das uns freundlicherweise den Raum stellt. Und natürlich möchten wir uns auch bei Ihnen / Euch bedanken, denn nur so funktioniert es: viele Menschen, die Sensoren bauen, bedeuten vielen in der Fläche verteilte Sensoren und damit eine hohe Aussagekraft.

Elektromobilitätstag Bochum 4. Juni 2016 , 11-17:00 Uhr

BOCHUM RUHRMOBIL-E ElektromobilitaetstagSommer-Sonne-elektrisch fahren! Holen Sie alle elektrischen Autos, Fahrräder, Roller u.s.w. aus den Garagen und stellen Sie sie bei unserem Elektromobilitätstag aus!

Auf unserem diesjährigen Elektromobilitätstag rund um den Dr.-Ruhr-Platz in Bochum zeigen wir wieder die Bandbreite der Elektromobilität: Von alt bis neu, klein bis groß. Natürlich informieren wir am 4. Juni 2016 von 11-17:00 Uhr auch über die Neuigkeiten im Bildungs- und Wissensbereich der Elektromobilität. Probefahrten und ein Begleitprogramm für die ganze Familie sind in Planung. Die ideale Gelegenheit, um sich näher und noch besser kennen zu lernen.

Machen Sie mit bei unserem Elektromobilitätstag und werden Sie Aussteller. Melden Sie sich bis zum Mittwoch, den 11. Mai bei uns! Und wenn Sie mit ihrem privaten Elektroauto zu uns fahren möchten, sind Sie auch herzlich willkommen! Kontakt: Katja Nikolic, Mail: katja.nikolic@ruhrmobil-E.de.

Elektrisch mobil am Gymnasium Hattingen-Holthausen

Am 29. April 2016 von 9-17 Uhr fahren Schüler, Lehrer und Interessierte elektrisch: Das Gymnasium in Hattingen-Holthausen, Lindstockstraße 2, veranstaltet einen Elektromobilitätstag auf ihrem Gelände. Elektroautos stehen zur Probefahrt bereit. E-Bikes können auf einem Parcours ebenfalls ausprobiert werden. Spannende Stunts werden vorgeführt. Ein buntes Programm für die ganze Familie. Alle Elektromobililisten sind ebenfalls herzlich willkommen. Ruhrmobil-E ist mit einem kleinen Stand vor Ort.

Es werden noch Spenden von Unternehmen für die Tombola gesucht. Es wäre schön, wenn sie in Zusammenhang mit der Elektromobilität stehen würden. Unterstützen Sie die Jugend! Melden Sie sich bei Interesse gerne unter katja.nikolic@ruhrmobil-e.de, auch zwecks Terminabsprache zum Abholen der Spende. Danke!

Kundenintegration für neue elektromobile Dienstleistungen

Ein Gastartikel von David Hawig, FIAP e.V.

Aufgrund von Internationalisierungsprozessen wächst der Druck auf Unternehmen, vorhandene Produkte und Dienstleistungen stetig weiterzuentwickeln sowie mit innovativen Dienstleistungen neue Geschäftsfelder zu erschließen. Nicht zuletzt der Erfolg von Tesla setzt die traditionellen Autobauer unter Druck. So zeigt der Kundenansturm auf das „Model 3“ mit über 325.000 Vorbestellung allein in der ersten Woche das riesige Potential der Elektromobilität, welches von den bisherigen Autobauern nur unzureichend genutzt wird. Dabei gibt es ein breites Kunden- bzw. Anwenderwissen, sowohl im Internet in Form von Foren, wie etwa www.goingelectric.de, oder offline in Vereinen, wie etwa www.ruhrmobil-e.de, welches bei der Erschließung dieses Absatzmarktes hilfreich sein könnte. Abseits von festen Strukturen werden hier bereits zahlreiche innovative Ideen diskutiert und sogar ausprobiert.

Das Projekt KIE-Lab (Kunden-Innovationslabor Elektromobilität) erforscht aus diesem Grund die frühzeitige Kundenintegration bei der Entwicklung elektromobiler Dienstleistungen. Es wird vom Forschungsinstitut für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention (FIAP) e.V. in Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) durchgeführt.

Neue Dienstleistungen, die die Elektromobilität fördern, können z.B. darin bestehen, das Elektromobil zum Nutzer zu bringen (Verfügbarkeit) oder persönliche Einstellungen vorzunehmen und das Fahrzeug mit individuellen Accessoires auszustatten (Individualisierung). Aber auch die Verknüpfung des öffentlichen Nahverkehrs mit Elektroautos und Pedelecs ist ein vielversprechender Ansatzpunkt für neue Dienstleistungen.

Ziel des Projektes ist es, unter anderem neuartige Instrumente in Unternehmen zu etablieren und dort unter Beteiligung von Kunden neue elektromobile Dienstleistungen zu entwickeln und in Geschäftsmodelle zu überführen. In KIE-Lab Workshops arbeiten Anwender wie Anbieter bei der Dienstleistungsentwicklung zusammen, kreieren gemeinsame Innovationspfade für Elektromobilität und bereiten sie zur Umsetzung vor.

Daneben werden, basierend auf den Ideen der Workshops, Zukunftsszenarien entwickelt, welche die Umsetzung unterschiedlicher Innovationen veranschaulichen und auf ein breiteres Fundament stellen. Im Anschluss daran sollen die entworfenen Konzepte veröffentlicht werden, sodass diese in der Praxis von interessierten Unternehmen oder Personen umgesetzt werden können.

Die Netzwerksitzung am 02.05.2016 um 18 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen soll daher dazu genutzt werden, einige solcher Zukunftsszenarien vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren.

ruhrmobil-E gewinnt Impact Challenge mit Mobilitätsportal: Pressemitteilung + Presseeinladung

Der Verein ruhrmobil-E hat mit einem Mobilitätsdatenportal als regionales Projekt bei der Google Impact Challenge gewonnen. Mit den so gewonnenen 10.000 € soll ein Portal geschaffen werden, welches Informationen und Live-Daten bietet und so den Umstieg auf E-Autos, Fahrräder und Sharing-Systeme erleichtert.

Wir möchten Ihnen das Projekt gerne detaillierter vorstellen:
Was? Vorstellung des ruhrmobil-E Mobilitätsdaten-Projektes
Wann? Montag, der 14.03., 18:00 Uhr
Wo? Sparkasse Bochum, Dr.-Ruer-Platz 5, 44787 Bochum

Der Verein verfolgt seit seiner Gründung vor sechs Jahren die Idee, verschiedene Mobilitätsformen miteinander zu verknüpfen. Die Mobilitätsdaten des neuen Portals sollen dabei helfen, immer die passende Form der Mobilitäts auszuwählen: CarSharing, Öffentlicher Personen-Nahverkehr, Sharing-Rad, Fahrrad, eigenes Auto. Dargestellt werden sollen alle verfügbaren Informationen: Baustellen, Ladesäulen, Fahrradständer und vieles mehr. Außerdem soll es eine Rückmelde-Funktionalität an Behörden und Infrastuktur-Betreiber geben.

“Wir freuen uns sehr, dass wir die Impact Challenge gewonnen haben und so schnelle, flexible und umweltfreundliche Mobilität fördern können. Indem wir mehr Informationen bereitstellen, machen wir den Umsteig leichter.”, so Ernesto Ruge, Geschäftsführer des Vereins ruhrmobil-E e.V.

Außerdem soll eine interaktive Webanwendung realisiert werden, mit der Interessierte ein regeneratives Haus mit E-Fahrzeugen simulieren können. Das Fahrzeug dient hierbei gleichermaßen als Speicher und als Verbraucher. Ziel ist, 100 % regenerative Energie im Akku zu haben.

“Der Verein ruhrmobil-E besteht aus den passenden Partnern, welche die energetische Verknüpfung von Haus und Mobilität realisieren können. Wir freuen uns, dass wir nun die Mittel haben, um die Zusammenhänge auch ansprechend zu visualisieren”, so Michael Teupen, Vorstandsmitglied des ruhrmobil-E e.V..

Nach einer inhaltlichen Vorauswahl wurden bei der Impact Challenge 200 regionale Projekte und 10 Leuchtturm-Projekte von gemeinnützigen Organisationen zur öffentlichen Abstimmung gegeben. Das geplante Mobilitätsdatenportal hat bei über 700.000 abgegebenen Stimmen genug Unterstützung erhalten, um unter den 100 mit je 10.000 € geförderten regionalen Projekten zu sein. Die zehn Leuchtturm-Projekte wurden mit je 250.000 € gefördert, der Leuchtturm-Gewinner “Mobile Retter” mit 500.000 €.

Presse-Ansprechpartner: Ernesto Ruge, ernesto.ruge@ruhrmobil-e.de, 0173 166 21 74

Kurztest: der Autopilot von Tesla

Der Autopilot von Tesla ist in aller Munde. Aber: wie gut funktioniert das System? Der Journalist Kai Rüsberg hat es mit einem Tesla von RUHRAUTe ausprobiert.

In diesem Zusammenhang ist auch das TED-Video von Google spannend. Während Tesla und andere Autohersteller auf schrittweise Automatisierung und Helfer setzten, fährt Google einen anderen Ansatz und bietet sofort vollständig autonomes Fahren, um Problemen wie die im Video gar nicht erst aufkommen zu lassen. Ab Videominute 2:50 wird der Unterschied im Ansatz erklärt:

Fünf Jahre ruhrmobil-E: mehr Elektromobilität im Ruhrgebiet

Bochum, 14.12.2015. Mit dem Jahr 2015 wird der Verein für Elektromobilität ruhrmobil-E e.V. fünf Jahre alt. Im Jubiläumsjahr hat der Verein eine Reihe neuer Angebote geschaffen und bestehende Angebote verbessert.

Klimagipfel und Diesel-Skandal zeigen es deutlicher denn je: Elektromobilität aus 100 % regenerativer Energie wird benötigt. Der Verein „ruhrmobil-E e.V.“ hat mit dem ersten Großserien-Elektrofahrzeug begonnen, E-Mobilität in das Ruhrgebiet zu bringen. Schnell hat der Verein dabei erkannt, dass der Schlüssel zu mehr E-Fahrzeugen Information und Vernetzung ist.

„Wir freuen uns, nach fünf Jahren ein umfangreiches Informationsangebot im Internet präsentieren zu können. Doch das ist nicht alles: ab sofort fährt auch ein E-Auto mit ruhrmobil-E Logo durch das Ruhrgebiet, um auf Veranstaltungen zeigen zu können, dass E-Mobilität Spaß bringt. E-Mobilität lernt man am Besten kennen, indem man sie ausprobiert.“ so Michael Teupen, Vorstandsmitglied des Vereins und Geschäftsführer von Jewo Batterietechnik GmbH. Siehe: https://kompetenz.ruhrmobil-e.de/

E-Auto, E-Bike, öffentlicher Personennahverkehr, CarSharing oder Energieversorgung: Mobilität kann in der Region nur zusammen betrachtet werden. So wuchs auch inhaltliche Bandbreite des Vereins stetig an, ebenso wie die räumliche Ausdehnung mittlerweile das gesamte Ruhrgebiet umfasst. Dies spiegelt sich im neuen Logo wieder:

Logo ruhrmobil-E zweizeilig HighRes

„Das Ausprobieren der ganze Palette der Mobilität wird auch auf unseren Veranstaltungen groß geschrieben. Wir laden herzlich dazu ein, uns zu besuchen und Fahrräder wie Autos zu testen.“ so Ernesto Ruge, Geschäftsführer des Vereins. Am 4. Juni findet z.B. im Rahmen der Klimaschutzwoche ein E-Mobil-Tag statt. Zudem finden auf monatlichen offene Netzwerktreffen Unternehmen und Privatpersonen zusammen, um Ideen und Projekte zu entwickeln und diese umzusetzen. Viele weitere Termine sind auf der Website im Kalender zu finden.

Ihr Ansprechpartner: Ernesto Ruge, 0173 166 21 74, ernesto.ruge@ruhrmobil-e.de

Photos (bitte Copyright in der Zipdatei beachten).

Die Projekte im Detail:

Informations-Datenbank: Auf https://kompetenz.ruhrmobil-e.de/ bieten wir Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern Informationen zu Elektromobilität vom eBike über das E-Auto bis zum ÖPNV, zu Ladeinfrastruktur, zu regenerativer Energie und zu Mobilitätskonzepten. U.a. mit dabei: eine Ladesäulen-Datenbank mit Berechnung der Ladezeit.

Mehr Beratung: Elektromobilität kommt zunehmend in Unternehmen und bei Privatpersonen an. Wir beantworten gerne Fragen zur Umsetzung von E-Mobilität und vermitteln Kontakte zu Best-Practive-Beispielen oder Anbietern von Mobilitäts- bzw. Energie-Lösungen.

Das ruhrmobil-E e.V. Elektroauto: Unser Elektroauto dient auf zahlreichen Veranstaltungen als Demonstrations-Objekt für Elektromobilität in der Praxis. Das Fahrzeit steht auch für interessierte Unternehmen bereit, welche ihre Veranstaltungen elektrisieren oder ein E-Auto in der Praxis testen wollen. So wird CarSharing gelebt.

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Das ruhrmobil-E Elektroauto bei der Pressekonferenz.

Das neue Logo: das neue Logo spiegelt die gelebte Vereinsrealität wieder: wir sind zunehmend im gesamten Ruhrgebiet aktiv und wir bearbeiten immer mehr die gesamte Bandbreite der Elektromobilität: von E-Autos und E-Bikes über Ladeinfrastruktur bis zur Energieversorgung. Das verbindende Element ist dabei der regenerativ erzeugte Strom, welcher unsere Mobilität leiser, effizienter und umweltfreundlicher machen kann.

Mehr Veranstaltungen: Im Jahr 2016 werden wir eine Reihe an eigenen und fremden Veranstaltungen elektrifizieren. Unter anderem beteiligt sich der ruhrmobil-E e.V. an den Klimawochen Ruhr und wird am 4. Juni zusammen mit seinen Mitgliedsunternehmen die gesamte Bandbreite der E-Mobilität zeigen.

Angebote für Mitglieder: unsere Mitglieder entwickeln in unserem Netzwerk Ideen, Projekte und Geschäftsideen, um die Mobilität im Ruhrgebiet zu verbessern. Als Verein unterstützen wir dabei: durch Kontakte, durch Informationen, durch Öffentlichkeitsarbeit. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Veranstaltungen und auf digitale Informationsangebote, bei denen unsere Mitglieder Kontakt zu Kunden und Partnern bekommen.

Entwicklung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie: für mehr Mobilität!

Seit 2004 wird in NRW die Nachhaltigsstrategie für das Bundesland diskutiert, welche erhebliche Auswirkungen auf die Landespolitik haben wird. Nun wird es konkret: ab sofort bis zum 30.11.2015 können Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen den Entwurf kommentieren und Verbesserungen vorschlagen.

Thema Mobilität: Der vorliegende Entwurf thematisiert die richtigen Themenfelder wie z.B. Nahmobilität und Elektromobilität, wird dabei aber leider wenig konkret. Gemeinsam mit anderen Organisationen (VCD, BUND, Pro Bahn, ADFC, ACE) arbeitet ruhrmobil-E nun daran, konkretere Ziele zu entwickeln. Wir laden dazu ein, dabei mitzuwirken.

Als Netzwerk für Elektromobilität bearbeiten wir vor allem folgende Bereiche:

  • Alternative Antriebe mit Fokus E-Mobilität
  • Intermodale Mobilitätskonzepte und Sharing-Lösungen
  • Digitalisierung und OpenData

In einem in ca. einer Woche erscheinenden Artikel werden wir auf die Punkte eingehen, die aus unserer Sicht wichtig für bessere und gleichzeitig nachhaltigere Mobilität sind.

Sechs NGOs für bessere Mobilität. Photo © Ernesto Ruge.

Sechs NGOs für bessere Mobilität. Photo © Ernesto Ruge.

Alle an der Initiative beteiligten Organisationen waren zum Start der Bürgerbeteiligung am 28.10 mit einem Stand auf der 4. NRW Nachhaltigkeitstagung. Mit dabei war ein Lastenfahrrad direkt am Stand sowie ein Renault Twizy und ein BMW i3 als CarSharing-Fahrzeuge vor dem Landtag. Die Besucher informierten sich und steuerten weitere Aspekte nachhaltiger Mobilität bei.

Anfang 2016 soll die Strategie im Kabinett verabschiedet werden. Wir werden die Strategie dann auch zum Thema einer unserer Netzwerksitzungen machen, damit Interessierte konkrete Auswirkungen der Strategie erfahren können.

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Einladung zur November-Sitzung

Am 2.11. findet unsere nächste Netzwerksitzung statt:

Was? ruhrmobil-E November-Netzwerksitzung
Wann? Montag, der 2.11., 18:00 – 20:30 Uhr
Wo? Hochschule Bochum, Lennershofstraße 140, 44801 Bochum (Raum F1-24, ist ausgeschildert)

Zu Gast haben wir dieses Mal Herrn Erhardt von der Dorstener Arbeit und Herr Busse von der Kreishandwerkerschaft Ruhr. Die Dorstener Arbeit hat einen alten VW-Bulli auf moderne E-Mobilitäts-Technik umgerüstet, so dass das Fahrzeug nun 300 km weit fährt und so auch bei der größten E-Mobil-Rallye der Welt, der WAVE-Tour, teilgenommen hat. Diese Tour wird im nächsten Jahr durch das Ruhrgebiet fahren, auch dazu werden wir Details erfahren, ebenso, wie wir als Netzwerk dort mitmachen können.

Außerdem werden wir den Stand der KfZ-Ausbildung und insbesondere der Hochvolt-Schulungen aus Sicht der Kreishandwerkerschaft kennenlernen. Die Kreishandwerkerschaft Ruhr hat zusammen mit der Hochschule Bochum als eine der Ersten Hochvolt-Schulungen für den KfZ-Bereich angeboten, nun bekommen wir ein Update zu dem Thema.

Des weiteren werden wir ein wenig über die Veranstaltungen im Jahre 2015 reden. Wir werden unseren Mitgliedsunternehmen wieder viel Raum geben, ihre elektromobilen Produkte und Ideen zu präsentieren. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Einladung zur vorgezogenen Oktober-Netzwerksitzung 2015

Aufgrund der Herbstferien findet die Oktober-Netzwerksitzung schon eine Woche vorher statt:

Was? (vorgezogene) ruhrmobil-E Oktober-Netzwerksitzung
Wann? Montag, der 28.09.2015, 18:00 Uhr
Wo? Museum „Umspannwerk Recklinghausen“, Uferstraße 2-4, 45663 Recklinghausen

Einerseits wird auf der Sitzung der neuste E-Auto-Umbau der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS1) vorgestellt. Ein Studierendenteam hat einen alten Mega Van um Funktionen wie eine Reichweitenberechnung, ein GPS-Gerät und eine Rückfahrkamera erweitert.

Andererseits bekommen die Teilnehmer eine Führung durch das Umspannwerk mit seinen historischen E-Autos. Denn E-Mobilität ist nicht neu, im Gegenteil: vor dem Boom der Verbrenner gab es auch schon E-Fahrzeuge, und die Technologie wurde über die Jahre hinweg immer wieder erneuert, bis sie seit 2010 in die Serienfertigung ging.

Am Umspannwerk gibt es zwei 22kW RWE-Typ2-Anschlüsse sowie eine größere Anzahl an Schuko- und CEE-Dosen, so dass Teilnehmer auch laden können. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Das neue Info-Display im MEGA. Bild © Ernesto Ruge.

Das neue Info-Display im MEGA. Bild © Ernesto Ruge.