Kategorie-Archiv: News

Rad, Auto, ÖPNV, Strom: Alles zusammen auf dem Umwelt- und Elektromobilitätstag!

Die komplette Bandbreite der Elektromobilität und alternativen Mobilität ist am 19.6. von 11 bis 19 Uhr in der Bochumer Innenstadt (Dr. Ruer Platz, Husemannplatz) zu bestaunen: vom Pedelec über E-Lastenräder, E-Quads, E-Autos, E-Transporter bis zu Hybridbussen wird alles gezeigt und erklärt. Und eine eigene Fahrradteststrecke und E-Auto Probefahrten garantieren, dass man Fahrspaß ganz direkt erleben kann.

Gleich eine ganze Gruppe privater E-Auto-Fahrer war letztes Jahr auf dem Elektromobilitätstag. Bild © Volker Wiciok.

Gleich eine ganze Gruppe privater E-Auto-Fahrer war letztes Jahr auf dem Elektromobilitätstag. Bild © Volker Wiciok.

Dieses Jahr gibt es zudem Essen & Trinken sowie auch ein Fahrrad-Tour-Angebot. Auf einer Bühne auf dem Dr. Ruer Platz wird unter anderem ein Programm für Schülerinnen und Schüler, die Preisverleihung des Stadtradelns sowie eine Live-Fahrrad-Umrüstung stattfinden. Eine Hüpfburg sorgt für Spaß für die Kleinen, während Schülerinnen und Schüler sich über die Studierenden-Projekte der TBS1 und über das Studierenden-Projekt SolarCar informieren können. Und auf dem Boulevard werden sich eine Reihe von Privat-E-PKW versammeln, Strom laden und Fragen aus der Praxis beantworten.

Auch ungewöhnliche Lastenräder werden präsentiert. Bild © Volker Wiciok.

Auch ungewöhnliche Lastenräder werden präsentiert. Bild © Volker Wiciok.

Auch die der E-Mobilität umgebenden Themen werden präsentiert: vom CarSharing (3 Anbieter) über Solarenergie bis Energieberatung kann man sich umfassend informieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ein Lageplan und weitere Informationen zu den Ausstellern findet sich auf einer separaten Seite. Kontakt: info {at} ruhrmobil-e(.)de / 0173 166 21 74. Facebook-Event gesamt und Flashmob.

Einladung zu Mai- und Juni-Netzwerksitzung (11. Mai und 1. Juni)

Wir laden gleich zu zwei Veranstaltungen ein:

1) die Mai-Netzwerksitzung, welche ohne inhaltliches Programm in gemütlicher Runde nächsten Montag am Blue Beach stattfinden wird.

2) die Juni-Netzwerksitzung mit den inhaltlichen Schwerpunkten intelligentes Haus für Elektromobilität und das Hochschul-Projekt TechPek im Autohaus Rüschkamp, Dortmund stattfinden wird.

Hier die beiden Einladungsblöcke:

Was? ruhrmobil-E Mai-Netzwerksitzung
Wann? Montag, der 11.5., 18 bis 20 Uhr
Wo? Stadt-Strand blue:beach, Luhnsmühle 2, 58455 Witten

Es soll sonnig und über 22 Grad warm werden! Eine gemütliche Runde kann also fast schon garantiert werden.

Was? ruhrmobil-E Juni-Netzwerksitzung
Wann? Montag, der 1.6., 18 bis 21 Uhr
Wo? Autohaus Rüschkamp, Evinger Straße 22, 44145 Dortmund

Inhaltliche Schwerpunkte werden das intelligentes Haus für Elektromobilität (u.a. mit BHKW-Anlagen und Speichertechnik) und das Hochschul-Projekt TechPek (Forschungsprojekt: Technologie zur Produktion von elektrischen Leistungskomponenten für die Elektromobilität) sein.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an beiden Sitzungen!

Außerdem ist eine erste Übersicht der Aussteller für unseren Umwelt- und Elektromobilitätstag online: http://kompetenz.ruhrmobil-e.de/elektromobilitaetstag. Wir freuen uns auf weitere Aussteller!

BikeSharing: in Bochum erstmalig an einer Schule – und sehr erfolgreich

So richtig einig war man sich auf der Pressekonferenz zum Start nicht: hat die TBS1 die erste BikeSharing-Station an einer Schule in NRW? In Deutschland? Oder gar weltweit?

Egal: die Technische Berufliche Schule 1 in Bochum ist mit ihrer neuen Bike-Sharing-Station als Teil von Metropolrad Ruhr auf jeden Fall ein schulischer Pionier. Ab sofort kann man am Ostring 25 spontan Fahrräder ausleihen. Damit soll der extremen Parkplatznot entgegnet werden und gleichzeitig etwas gutes für Umwelt und Gesundheit getan werden.

Dies passt gut ins Gesamtbild: Bochum ist deutschlandweit der aktivste Standort von nextbike, dem Betreiber hinter Metropolrad Ruhr. Im laufenden Jahr wurden bereits 23.820 mal Räder ausgeliehen, das ist eine Steigerung von 44 %. Alleine im April waren dies ca. 11.000 Ausleihvorgänge. Vor allem die Ruhr-Universität mit ihrem vom AStA ausgehandelten Rahmenvertrag für alle Studenten sorgte für kräftige Zuwächse. Die neuen Stationen im Umfeld der RUB taten ihr übriges dazu.

Die BikeSharing-Station wird eingeweiht. Bild: © Lars Hübner.

Die BikeSharing-Station wird eingeweiht. Bild: © Lars Hübner.

Da sowohl das “Großunternehmen” Ruhr-Universität mit seinen 50.000 “Angestellten” in Form von Mitarbeitern und Studierenden als auch das “kleinere Unternehmen” TBS1 mit ihren 2500 Mitarbeitern und Studierenden auf dasselbe System setzen, haben BikeSharing-Nutzer in Bochum den vollen Komfort: mittlerweile über 70 Stationen bieten über 650 Räder in Bochum zum spontanen Verleih an. Zugang dazu kann das Semesterticket, das VRR-Ticket, ein eigenes Metropolrad-Ticket, eine App oder auch eine Hotline sein.

Finanziert wurde die TBS1-Station zu 50% aus dem BP-Wettbewerb Klima & Co (Eigenanteil 4000 €) und zu 50 % vom Betreiber nextbike. Die TBS1 hat derweil noch viel größere Pläne: vor der Schule soll ein Mobilitätsknotenpunkt entstehen. Mit dabei soll auch die von einem TBS1-Studierendenteam entwickelte Ladesäule mit zwei 22 kW Typ2 Steckern sein, um Elektromobilität zu fördern. Von dieser Infrastruktur sollen auch die Unternehmen in der Nachbarschaft (Stadtwerke Bochum, Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet, Brauerei Fiege, das Walter-Gropius-Berufskolleg sowie zukünftig das Justizzentrum Bochum) profitieren. Und auch die in Entwicklung befindliche sichere (e-)Fahrrad-Ladebox soll hier ihren Platz finden. Neben einem Artikel in der WAZ gibt es auch ein Video von e4motion:

Mobil.Pro.Fit Workshop mit Zwischenbilanz

An der mit kleineren Spannungsschwankungen kämpfenden Ruhr-Universität fand heute der Workshop und die öffentliche Zwischenbilanz-Sitzung des Projektes Mobil.Pro.Fit statt. Der Verein ruhrmobil-E hat für den Workshop eine Präsentation erstellt, welche man hier als PDF downloaden kann (20 MB).

Die Mobil.Pro.Fit Teilnehmer präsentierten vor einem RUHRAUTOe- und zwei Ruhr-Universitäts-Elektrofahrzeugen die soeben gewonnene KlimaExpo.NRW-Auszeichnung.

Die Mobil.Pro.Fit Teilnehmer präsentierten vor unserem Vereins- und zwei Ruhr-Universitäts-Elektrofahrzeugen die soeben gewonnene KlimaExpo.NRW-Auszeichnung.

Die teilnehmenden Unternehmen und Organisationen zogen dann im öffentlichen Teil der Veranstaltung Bilanz. Da die Situationen im Unternehmen nicht unterschiedlicher sein konnten (von der Ruhr-Universität Bochum bis zum Deutschen Roten Kreuz), waren auch die vorgestellten Maßnahmen äußerst unterschiedlich.

Außerdem wurde Mobil.Pro.Fit mit der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet. Den Abschluß bildete eine Präsentation von Prof. Sourkounis, welcher die Ergebnisse des Projektes Langstrecken-Elektromobilität präsentierte.

Die Roadshow ist leider deutlich kleiner ausgefallen als geplant: es waren aufgrund des Stromausfalls schlicht keine Studierende da, die man hätte informieren können; ebenso waren die Parkplätze überfüllt, da die Tiefgaragen aus Sicherheitsgründen geschlossen waren. Allerdings werden wir wohl auf der Abschlussveranstaltung im September vor Ort sein – dann mit dem vollen Programm.

Einladung zur April-Netzwerksitzung am 13.4.

Wie bereits in den vorangegangenen Mails zur Jahreshauptversammlung erwähnt laden wir Sie herzlich zur April-Netzwerksitzung ein:

Was? ruhrmobil-E April-Netzwerksitzung
Wann? Montag, der 13.4., 18 bis 20 Uhr
Wo? Technische Berufliche Schule 1, Ostring 25, 44787 Bochum

Im Fokus wird dieses mal die sichere Fahrradladebox der Studierendenteams der Technischen Beruflichen Schule 1 stehen. Diese Box ermöglicht es, die recht teuren Pedelecs vandalismus- und diebstahlsicher abszustellen und gleichzeitig mit neuer Energie zu versorgen. Mehr Details finden sich in einem eigenen Artikel.

Außerdem werden wir eine kleine Übersicht über Datenapplikationen im Mobilitätsbereich erhalten. Der letzte und vermutlich größte Tagesordnungspunkt wird die Planung und Ausgestaltung der öffentlichen Veranstaltungen dieses Jahr sein. Da wäre einerseits der Umwelt- und Mobilitätstag am 19.6. (Bochumer Innenstadt), andererseits der BoGeStra Tag der offenen Tür am 23.8. (Gelsenkirchen Ückendorf). Zudem möchten wir auch in weiteren Städten Aktionstage machen, um uns mehr im ganzen Ruhrgebiet zu engagieren. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Beteiligung!

Langstrecken-Elektromobilität aus Bochum: Abschluss des Projektes

Das Projekt Langestrecken-Elektromobilität war schon immer Teil von ruhrmobil-E: fast alle Projektpartner sind unserer Mitglieder. Unser Mitglied GLS Bank setzte 5 Peugeot iOn und 1 Opel Ampera als Unternehmensfahrzeuge mit Sharing-Option für Privatnutzung ein, unser Mitglied Umweltservice Bochum 2 Peugeot iOn. Beide installierten auch eine CHAdeMO-Schnelladesäule. Ebenfalls mit dabei war unser Mitglied Autohaus Rüschkamp als Bindeglied zwischen Autohersteller und Endkunden sowie unser Mitglied Adam Opel AG als Autolieferant und unser Mitglied Delphi Deutschland GmbH als Entwickler zahlreicher Komponenten.

Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Aufgaben erläuterte die Einbettung des RUB-Projektes in die Strategie der Bundesregierung. Photo Ernesto Ruge.

Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Aufgaben erläuterte die Einbettung des RUB-Projektes in die Strategie der Bundesregierung. Photo Ernesto Ruge.

Das Projekt ging gestern und heute mit einem zweitägigen Workshop zu Ende. Eine sechsstellige Anzahl an Kilometern wurde gefahren, um zu testen, welche Stärken und Schwächen in der Praxis das System Range Extender sowie das System Schnellladung haben. Ein Fokus lag dabei auf Langstreckenpendlern, da diese einen nicht unerheblichen Anteil an der Mobilität in Deutschland haben.

Die Ergebnisse werden in Form einer Broschüre auf den Seiten des Lehrstuhls für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik der Ruhr-Universität Bochum online gestellt werden. Wir waren bei der heutigen Veranstaltung dabei und haben für Sie einige Bilder gemacht:

Dokumentation ruhrmobil-E Workshop

Am 2.2. haben wir einen Workshop durchgeführt, bei welchem wir diskutiert haben, wie Elektromobilität in fünf Jahren aussehen könnte und welche Schritte wir bis dahin unternehmen müssen.

Ein Ergebnis ist die weitere Befüllung unseres Veranstaltungskalenders. Wir werden im Jahr 2015 und darüber hinaus noch viele weitere Veranstaltungen anbieten, um Menschen für Elektromobilität zu begeistern.

Doch auch in den anderen Gruppen wurde vieles besprochen. Insbesondere an der Ladeinfrastuktur-Gruppe gab es ein großes Interesse, ein Zeichen dafür, dass dort für die aktuellen Fahrer noch das größte Problem ist. Aber auch in den anderen Gruppen (Fahrzeugtechnik, Mobilitätskonzepte & Fahrradmobilität, Veranstaltungen) wurde intensiv diskutiert.

Die komplette Dokumentation aller notierter Stichworte können Sie hier als PDF downloaden (Link geht ins interne System). Wenn Sie mehr zu den Stichworten wissen möchten, schreiben Sie uns gerne an oder kommen Sie zu unseren Netzwerksitzungen, wo die Teilnehmer des Workshops die Stichworte gerne erläutern.

Soll 2020 beseitigt sein: das Ladekarten-Zugangschaos. Bild © Ernesto Ruge.

Soll 2020 beseitigt sein: das Ladekarten-Zugangschaos. Bild © Ernesto Ruge.

Der 19. Fachkongress Zukunftsenergien und die E-world energy & water 2015

Fachkongress der EnergieAgentur.NRW Bild © Katja Nikolic

NRW-Stand auf der E-world energy & water, Bild © Katja Nikolic

Der diesjährige Fachkongress der EnergieAgentur.NRW stand ganz unter dem Zeichen der Planung und Umsetzung der Energiewende. Dies spiegelte sich auch in den fünf parallelen Foren des Nachmittags wieder: „Erneuerbare Energien“, „Kraft-Wärme-Kopplung“, „Netze und Speicher im Kontext virtueller Kraftwerke“, „Zukünftiger Energiemarkt/Strommarktdesign“ und „Elektromobilität“.Auch im Hinblick auf das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) und das bundesweit erste Klima-schutzgesetz in NRW mit definierten Zielen zur Treibhaus-gasreduktion wird klar, daß die Energiewende nur gemeinsam umgesetzt werden kann.

Auch die Elektromobilität wird immer mehr im Kontext von neuen Mobiliätsmodellen und umweltfreundlichem Strom gesehen. Die Forschung, vor allem auf dem Gebiet der Energieumwandlung und -speicherung, macht die Ideen von heute morgen umsetzbar, wie etwa die Forschung an der Brennstoffzelle am Forschungszentrum Jülich. Dabei wurde auf dem Fachkongress die zukünftige Entwicklung der Energiewende durchaus kritisch gesehen, wie etwa von Alexander Nolden von RWE aus Essen. Im Gegensatz zu der großen Präsenz des Unternehmens vor und auf dem Messegelände, war der NRW-Stand kleiner, jedoch nicht minder interessant. 18 Firmen aus Nordrhein-Westfalen, wie z.B. smartlab aus Aachen, präsentierten sich auf dem Gemeinschaftsstand, auch zum Thema E-mobility. Mit der auf Stadtwerke ausgerichteten Initiative ladenetz.de vertreibt smartlab grünen Strom an ca. 50 Stadtwerke.

Die Messe E-world energy & water in Essen/NRW konnte mit einer Steigerung auf rund 24.000 Fachbesucher und 640 Aussteller ihre Führung als europäische Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft behaupten. Der Klimaschutzminister des Landes NRW, Johannes Remmel, fasste in seiner Eröffnungsrede des Kongresses auf der Messe noch einmal die große Bedeutung des Landes NRW als „Klimaschutzland“ zusammen.

Netzwerk Innenstadt NRW – Konferenz zur Digitalen Stadt: Impressionen

Auf der Tagung des Netzwerkes Innenstadt NRW am 5. – 6. Februar in Witten zum Thema Digitale Stadt organisierte ruhrmobil-E eine der beiden Mobilitäts-Stationen. Die Station bestand aus einer Führung durch das SolarCar Projekt der Hochschule Bochum sowie eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen bei Mobiliätskonzepten. Zuvor war die Mobilitäts-Exkursion in Bottrop bei Innovation City. Aber auch auf der Konferenz in Witten selbst kam der ausgestellte i3 gut an. Hier einige Impressionen: