Feinstaub-Sensoren: einen Halter einfach selbst 3D-drucken

Wer den Sensor schon einmal zusammengebaut hat, der wird festgestellt haben, dass der Feinstaub-Sensor selbst fest im Rohr steckt, die beiden anderen Bauteile (WLAN Node und Feuchtigkeits-Sensor) aber eher lose angebunden sind. Das geht besser, dachte sich das ruhrmobil-E Netzwerkmitglied Thomas Rinke von der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS1), denn: wofür gibt es denn 3D-Drucker?

Der Feinstaubsensor-Halter von Thomas Rienke

Gesagt, getan: er erstellte im 3D Drucker eine Halterung, wo alle Bestandteile sauber aufgeschaubt werden können. Und damit alle in Genuss der besseren Halterungen kommen können, hat er die 3D-Drucker-Datei unter der Creative Commons BY-SA veröffentlicht. Das Dateiformat ist STL, ein im 3D-Druck recht übliches Format. Viel Spaß beim Drucken!

Download der STL-Datei

Wer sich bedanken möchte, kann dies übrigens gerne jederzeit tun – wir sind ein gemeinnütziger Verein und freuen uns über Spenden!

Führung auf der Baustelle des ehem. Opel-Geländes

Führung bei MARK 51°7

Vor der Jahreshauptversammlung am Montag, den 27.03., findet für alle Mitglieder und alle Interessierte eine kleine Führung von 17:30-18:15 Uhr über das Gelände des Mark 51°7 statt, dem ehemaligen Opel-Gelände. Die Mitarbeiter der Bochum Perspektive geben eine Führung über den Dächern der Baustelle. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf der Baustelle ist generell Vorsicht geboten.  Lademöglichkeiten für E-Autos gibt es nicht. Es stehen ca. 25 Parkplätze zur Verfügung. Wenn alle besetzt sind, kann auch daneben an der Seite geparkt werden.

Sie sind herzliche willkommen, das Angebot wahr zu nehmen. Die Jahreshauptversammlung von ruhrmobil-E im Anschluß ab 18:30 Uhr ist jedoch ausdrücklich nur für Mitglieder zugelassen.

Die Jahreshauptversammlung (für Vereinsmitglieder)
Montag, der 27.03.2017, ab 18:15 Uhr mit optionaler Führung ab 17:30 Uhr
Mark 51°7, Tor 2
Am Openring 1, 44803 Bochum

Elektrotaxen in Bochum

Taxi Bednarz, ein lokales Taxi-Unternehmen aus Bochum hat seine Flotte auf Elektro-PKW umgestellt. Die vier Nissan Leaf, welche seit Anfang des Monats auf den Straßen von Bochum unterwegs sind, sind rein elektrisch und haben eine Reichweite von ca. 200km.

Taxi Bednarz möchte damit eine Vorreiterrolle in der Modernisierung der Mobilität einnehmen. Der Umweltschutz ist für das Unternehmen schon immer ein wichtiger Grundsatz gewesen und mit der Umstellung auf Elektromobilität ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit erreicht. Das Konzept geht durch die ausreichende Reichweite der Fahrzeuge kombiniert mit dem Ladekonzept auf. Durch diese Kombination können die Taxen im täglichen Betrieb die Nachfrage genau wie Verbrenner abdecken und schonen dabei zusätzlich die Umwelt.

2 Schnellladesäulen vom Typ CHAdeMO sorgen auf dem Betriebsgelände dafür, dass die Taxen bei leerem Akku, innerhalb einer halben Stunde wieder zurück auf die Straßen können. Zusätzliches Zwischenladen bei längeren Wartezeiten sorgt weiterhin dafür, dass die Komplettladungen nicht alle 200 km durchgeführt werden müssen.

Zwar sind die Investitionskosten von 200.000€, mehr als was Verbrenner in der gleichen Klasse gekostet hätten. Dennoch wiegt sich das auf Dauer wieder aus, wenn man bedenkt das der Nissan Leaf bei aktuellen Strompreisen ca. 3-4€ auf 100km verbraucht. Auf die tägliche Verbrauchsleistung eines Taxis gerechnet wird sich die Anschaffung in wenigen Jahren amortisiert haben.

Die Finanzierung des Projektes läuft für Taxi Bednarz über die GLS Bank. Da die GLS Bank grundsätzlich nur nachhaltige Investitionen tätigt, ist dies genau der richtige Ansprechpartner für Projekte wie dieses.

Zwar gibt es in Deutschland schon einige Taxiunternehmen, welche sich Elektrofahrzeuge angeschafft haben, aber die Umstellung der gesamten Flotte ist einzigartig bisher. Es bleibt abzuwarten ob dieses Projekt sich wie ein Lauffeuer verbreitet und auch weiteren Taxi-Unternehmen die Vorteile der Elektromobiliät deutlich macht.

Wenn sie sich mal selber ein Bild von den Taxen machen wollen, sind sie Herzlichst dazu eingeladen am 18.03.2017 vor dem Hauptsitz von Taxi Bednarz auf der Kemnader Str. 13a an der Vorstellung der Fahrzeuge teilzunehmen. Der Oberbürgermeister von Bochum wird anwesend sein um dieses zukunftsweisende Projekt einzuweihen. Oder bestellen sie sich für ihre nächste Taxifahrt einfach mal ein Elektrotaxi. Unter der Webadresse www.bednarz-elektrotaxi.de oder den Telefonnummern 0234-490024 und 0234-490026 können sie sich ab sofort den lautlosen Service rufen, der sie Emissionsfrei durch den Ruhrpott fährt.

 

Jahreshauptversammlung ruhrmobil-E

Jahreshauptversammlung bei MARK 51°7

Unsere Jahreshauptversammlung findet am 27.03.2017 von 18:30-20:30 Uhr bei Mark 51˚7 statt, am Opelring 1, 44803 Bochum, Eingang Tor 2. Die Einladungen sind bereits verschickt. Bitte kommen Sie zum Foyer des ehemaligen Verwaltungsgebäudes. Bitte bedenken Sie, daß Sie auf der Baustelle Vorsicht walten lassen. Es stehen 25 Parkplätze und Parkmöglichkeiten an der Seite zur Verfügung. Das Laden von E-Autos ist leider nicht möglich.

Vorher gibt es eine optionale Führung über die Baustelle von 17:30-18:15 Uhr.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme! Bitte melden Sie sich unter info@ruhrmobil-E.de an.

Die reguläre März-Netzwerksitzung fällt aus.

ruhrmobil-E Februar-Netzwerksitzung

Die Februar-Netzwerksitzung von ruhrmobil-E findet am Montag, den 13.02.2017 statt. Wir sind vor Ort bei der BOGESTRA AG an der Engelsburg und erhalten spannende Einblicke in das Werk der Bochumer und Gelsenkirchener Straßenbahngesellschaft. Auch zum aktuellen Feinstaubprojekt und zu den anderen laufenden Projekten bei ruhrmobil-E gibt es einiges zu berichten.

Bitte finden Sie sich dazu am 13.02.2017 um 18 Uhr auf der Essener Straße 125, in 44793 Bochum im Raum 1.0.26 a+b ein. Lademöglichkeiten für E-Autos gibt es derzeit leider keine. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Der Zeitplan sieht wie folgt aus:

18:00 Uhr Begrüßung durch Herrn Jürgen Böttcher und Erläuterungen zum Ausbau der Elektromobilität bei der Bogestra AG und zum Markt der Elektrobusse

18:20 Uhr Neuigkeiten zum Projekt Feinstaubsensor sowie Termine und Aktuelles bei ruhrmobil-E

18:45 Uhr Werksführung

19:30 Uhr Imbiss und Netzwerken

20:30 Uhr Ende

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich unter info@ruhrmobil-E.de an.

Vielen Dank! Freundliche Grüße,

Ihr ruhrmobil-E e.V.

Bürger machen Wissenschaft: Feinstaub-Sensoren selber bauen

Update: Fragen und Antworten zu dem Projekt haben wir auf eine Projekt-Website ausgelagert.

Feinstaub – kaum etwas hat die Mobilitätsbranche in den letzten Monaten so sehr beeinflusst wie die kleinen, gesundheitsschädlichen Partikel. Dabei hat Feinstaub eine Geschichte: die Umweltzonen sind eigentlich ein Marketing-Fehler, denn es waren eigentlich Feinstaub-Zonen. Neben Diesel-Fahrzeugen (PKW, LKW, Schiffe, …) erzeugen aber auch Kamine, lokale Industrie und weitere Quellen die gesundheitsgefärdenden Partikel.

Um sich klar werden zu lassen, wann und wo die Feinstaub-Konzentration besonders hoch ist, hilft ein engmaschiges Sensornetz. Das behördliche Netz ist jedoch nicht sonderlich eng. Daher hat das Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur der Universität Stuttgart angefangen, selbst Sensoren zu bauen, aufzustellen und die Daten zu verwerten. Die Idee ist, Bürger mit einzubinden und so ein klassisches Citizen-Science-Projekt zu schaffen.

Stuttgart ist prädestiniert, da es geographisch bedingt besonders von Feinstaub betroffenen ist. Aber auch im Ruhrgebiet, in Wuppertal und in anderen Städten von NRW gibt es regelmäßige Überschreitungen. Daher haben wir vom Verein ruhrmobil-E gemeinsam mit VeloCityRuhr beschlossen, das Feinstaub-Sensor-Projekt nach NRW zu holen.

Selbst gebaute Sensoren in der Praxis

Drei Sensoren gibt es in NRW schon, einer davon ist auf meinem Balkon. Eine interaktive Karte aller Sensoren kann man sich hier anschauenEine globale Historie kann hier abgerufen werden, eine sensorspezifische hier.

Der Sensor selbst besteht aus Bauteilen im Wert von etwa 33,00 €. Der Zusammenbau ist denkbar einfach: mit einer Hand voll Kabeln müssen die beiden Sensoren an die Hauptplatine gesteckt werden. Es ist kein Löten notwendig, lediglich ein bisschen sauberes Arbeiten, so dass am Ende Plus und Minus nicht vertauscht werden.

Der fertig zusammengebaute Feinstaubsensor.

Um das Gerät einzusetzen, wird ein WLAN sowie ein Handyladegerät (ist in den 33 € enthalten) benötigt. Ebenso mit dabei ist ein flaches Ladekabel, welches durch die Gummidichtung eines  geschlossenen Fensters passt und man den Sensor so draußen aufhängen kann. Optimalerweise ist ein Sensor auf der Straßenseite und im Erdgeschoss bis zweiten Stock. Allerdings kann auch die Hausrückseite interessante Ergebnisse bringen. Die Position sollte bei der Registrierung des Sensors angegeben werden, damit man die Werte richtig interpretieren wollen. Ebenfalls mitgesendet wird die Position des Sensors, diese wird aber leicht anonymisiert, so dass eine klare Hauszuordnung nicht mehr möglich ist, wohl aber eine geographische Einordnung zur Interpretation der Ergebnisse (z.B. bei einer stark befahrenen Straße).

Sensoren mit uns selbst bauen

Wir werden mehrere Termine anbieten, wo wir gemeinsam die Sensoren zusammenbauen wollen. Auch das ein bisschen kompliziertere Flashen der Hauptplatine wollen wir dort gemeinsam erledigen, so dass nachher alle mit einem funktionierenden Sensor nach Hause gehen können.

Wenn Sie / Du an dem Termin oder an einer der Folgetermine teilnehmen wollen / wollt, würden wir uns sehr über eine zweckgebundene Spende in der Höhe von 33 € freuen. Denn nur wenn wir auch genug Spenden erhalten, können wir gemeinsam die Bauteile bestellen und so den Prozess für alle erheblich vereinfachen. Wir kümmern uns dann um die Bestellung, Sie / Ihr müssen / müsst nur noch zusammenbauen.

Kontoinhaber: ruhrmobil-E e.V.
IBAN: DE20 4306 0967 4033 5307 00
BIC: GENODEM1GLS
Betrag: 33,00 €

Bitte schreiben Sie / schreibt einen sinnvollen Verwendungszweck dazu, um Sie / Euch dann nachher zuordnen zu können. Bestenfalls also euren Namen. Danke! Und: wir sind kein Versandhandel, sondern ein Verein, der Spenden sammelt, um sich dann zu treffen und gemeinsam ein Feinstaub-Sensor-Netzwerk aufzubauen. Lies: wir versenden nicht.

Eine Anmeldung ist erforderlich!

 

Ein Dankeschön

Schon jetzt möchten wir dem OK Lab Stuttgart für die großartige Arbeit danken: von Softwareentwicklung bis Bauanleitung haben die Stuttgarter sich wirklich um alles gekümmert. Außerdem wäre da noch das Labor, das uns freundlicherweise den Raum stellt. Und natürlich möchten wir uns auch bei Ihnen / Euch bedanken, denn nur so funktioniert es: viele Menschen, die Sensoren bauen, bedeuten vielen in der Fläche verteilte Sensoren und damit eine hohe Aussagekraft.

Netzwerksitzung Januar

Unsere monatliche Netzwerksitzung findet diesmal am 16.01.2017 um 18 Uhr im Raum F 1-24 in der Hochschule Bochum statt. Thematisch wird es um den von ruhrmobil-E initiierten Schülerwettbewerb und um das OpenData-Projekt zur Schaffung eines Feinstaubmappings gehen. Außerdem werden Herr Matthias Wiemers und Herr Max Ringel von der Hochschule Bochum einen Vortrag zum SolarCar halten, mit dem Titel: „Hocheffiziente Elektrofahrzeugkonstruktion am Beispiel der Solarfahrzeuge der HS Bochum“. Dauer: ca. 30 Minuten.

Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr und endet ca. 21 Uhr. Bitte melden Sie sich unter info@ruhrmobil-E.de an.
Vielen Dank und Ihnen allen ein frohes Neues Jahr 2017!

Freundliche Grüße
ruhrmobil-E e.V.

Treffen Weihnachtsmarkt – HEUTE – ABGESAGT

Aus gegebenem Anlass und aus Mitgefühl den Opfern in Berlin gegenüber möchten wir das heutige Treffen auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt absagen. Ich hoffe auf Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihnen trotzdem angenehme Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Wir sehen uns dann am 16.1.2017 an der Hochschule wieder.