Google Impact Challenge: mehr Informationen für bessere Mobilität!

Der Verein ruhrmobil-E möchte ein besseres Angebot für Nutzer flexibler Mobilität und von E-Mobilität aufbauen. In diesem Kontext hat er an der Google Impact Challenge teilgenommen und so eine Spende von 10.000 € für digitale Mobilitätsprojekte erhalten.

Im Kern besteht unser Projekt aus zwei digitalen Angeboten:

1) Eine Mobilitäts-Karte, die die Mobilitätsangebote und Live-Informationen verschiedener Anbieter miteinander verbindet.

Mobilität soll schnell und flexibel sein. Doch oft fehlen uns wichtige Informationen. Dies wollen wir mit einer für Smartphones geeigneten Karte beheben. Die Karte soll folgende Fragen beantworten:

  • Welche Car- und Bike-Sharing Standorte gibt es von den verschiedenen Anbietern? (Datenquelle: Anbieter)
  • Wo gibt es freie Parkplätze in Parkhäusern (Datenquelle: offene Daten von Kommunen und Unternehmen)
  • Wo gibt es Fahrrad-Abstellmöglichkeiten? (Datenquelle: offene Daten von Kommunen und Unternehmen)
  • An welcher Stelle wird gerade gebaut und wo staut sich der Verkehr? (Datenquelle: offene Daten von Kommunen und vom Land)
  • Wo gibt es E-Fahrzeug-Ladesäulen, und mit welcher Zugangskarte kann ich diese nutzen? (Datenquelle: Ladesäulenbetreiber, Ladesäulendatenbanken)
  • Gibt es zur Zeit Behinderungen im ÖPNV wie z.B. defekte Fahrstühle? (Quelle: ÖPNV-Anbieter)

Ebenso wäre es gut, wenn man bei neuen Mobilitätslösungen Rückmeldungen geben könnte:

  • Wo gibt es Behinderungen des Auto- oder Fahrradverkehrs? (Ziel: der jeweils richtige Ansprechpartner in der Kommunalverwaltung)
  • Sind Ladesäulen immer von Verbrennern blockiert, Teil eines CarSharing-Systems, werden nach Feierabend abgeschlossen oder einfach defekt? Wo sollte eine neue Ladesäule hin? (Ziel: der jeweils richtige Ansprechpartner in der Kommunalverwaltung, Ladesäulenbetreiber)

Ziel ist, mit Hilfe der Informationen Mobilität schneller und flexibler zu machen. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf die Verbesserung der alternativen Mobilität aus Sharing-Lösungen, Fahrrad und E-Mobilität.

Das System soll stark mit offenen Daten arbeiten und eine möglichst freie Lizenzierung haben. Durch das Einbinden der Datencommunity sollen auf Basis der großen Mobiltätskarte zusätzlich hilfreiche Spezialanwendungen geschaffen werden.

2) Eine interaktive Webanwendung, die den Zusammenhang zwischen PV-Anlage, E-Auto, Batterie-Speicher, BHKW und weiteren Komponenten erklärt

Die Chancen sind riesig: selbst Strom produzieren, speichern und verbrauchen. Nicht nur im Haushalt, sondern auch in der Mobilität. Um diese Vision anschaulich zu machen, möchten wir eine Webanwendung entwickeln, bei der interaktiv alle Komponenten zusammengefügt und simuliert werden können.

Folgende Komponten können Teil einer derartigen Installation sein:

  • Die Tageszeit spielt eine entscheidende Rolle und soll frei eingestellt werden können.
  • Die PV-/ Solar-Anlage dient als regenerativer Energielieferant.
  • Ein Batteriespeicher dient als Pufferspeicher, um die Energie der PV-Anlage auch im Dunklen nutzen zu können.
  • Eine BHKW-Anlage sorgt für Strom, Heizung oder Warmwasser, wenn dies benötigt wird.
  • Ein E-Auto dient der Mobilität und kann dann geladen werden, wenn es sinnvoll ist und das Fahrzeug auch vor Ort ist.
  • Verbraucher im Haus sollten intelligent je nach Anforderungen der Bewohner und nach Energieverfügbarkeit gesteuert werden.
  • Der Netzanschluss soll so wenig wie möglich genutzt werden, steht im Notfall aber ebenfalls zur Verfügung.

Wir möchte eine Webanwendung entwickeln, bei der man alle Komponenten einzeln dazu- oder wegklicken kann. Ebenso kann man die Tages- und Jahreszeit eingestellen. So soll das intelligente regenerative Haus mit einen Erzeugungs- und Verbrauchskurven für Laien verständlich gemacht werden.

Erste Ansätze haben wir bereits entwickelt. Sei es mit unserer Ladesäulen-Datenbank, sei es mit der Beratungs-Datenbank, sei es mit unserem Terminkalender mit Ladesäulen im Umkreis, sei es mit unserer OpenData-Baustellen-Übersicht.